Flucht, Fluchthilfe, Flüchtlinge

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Im Brunnengespräch am Montag, dem 7. April, um 20 Uhr berichtet Klaus-Michael von Keussler von eigenen Flucht- und Fluchthilfeerfahrungen.

Ein Zeitzeuge berichtet mit gewiss bewegenden Bildern. Klaus-Michael von Keussler, Jahrgang 1939, flüchtete mit seiner Mutter und Schwester 1944 aus dem brennenden Königsberg. Als Student an der FU Berlin verhalfen seine Freunde und er nach dem Bau der Berliner Mauer (1961) bedrängten Menschen zur Flucht von Ost nach West; bei der spektakulärsten Fluchthilfeaktion (Tunnel 57) wurde der DDR-Unteroffizier, Egon Schultz aus Rostock, auf tragische Weise erschossen. 2015 übernahmen Herr von Keussler und seine Frau die Vormundschaft für einen minderjährigen staatenlosen Palästinenser aus Aleppo/Syrien