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"Liniaturen" - Textile Installation in der Stadtkirche

Das Konzept der Installation "Liniaturen", die während der Passionszeit in der Evangelischen Stadtkirche Darmstadt zu sehen ist, stammt von Marie-Luise Frey. Die Leiterin der Textilwerkstatt am Elisabethenstift hat diese auch umgesetzt.

In der Passionszeit vom 12. März bis 9. April gibt es jeweils dienstags und donnerstags von 16 bis 19 Uhr Abendöffnungen mit Lichtinszenierung in der Stadtkirche.

Für Samstag, 23. März, 19 Uhr, lädt die Stadtkirchengemeinde zu einer Lichtinszenierung mit Klangexperimenten im Raum zu den "Liniaturen" ein. Es spielt das "Template Ensemble 2019" der Akademie für Tonkunst mit Helene Böhme (Stimme), Lukas Grossmann (Theremin, Klavier, Orgel) und Christoph von Erffa (Violoncello).

Zum Konzept "Liniaturen"

Horizontale Linien aus textilem Material, in verschiedenen Feinheitsgraden, durchziehen, zerteilen und überspannen das Kirchenschiff während der Passionszeit. Sie durchkreuzen, spalten und durchschneiden den Luftraum. Die zum Teil aus Luftmaschen entstandenen weißen und transparenten Fäden bilden eine fragile neue Ebene im Raum, die zu besonderen Anlässen mit Licht verstärkt ins Immaterielle übergehen kann. In Verbindung mit Licht wirken die weißen Linien unscheinbar und vergänglich, vergleichbar mit Kondensstreifen am Himmel.

Konzept: Marie-Luise Frey

Umsetzung: Textilwerkstatt am Elisabethenstift Darmstadt

Lichttechnik: Full House Event-Technik, Nierstein

 


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