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Ausstellung "Frieden geht anders

Da hilft nur noch Militär! So lautet häufig die medienwirksam vorgebrachte Forderung, wenn ein gewaltsamer Konflikt eskaliert. Die Ausstellung, die das Evangelische Dekanat vom 18. Januar bis 3. März 2021 im Offenen Haus zeigt, rückt gewaltfreie und zivile Methoden für die Regelung von Konflikten in den Mittelpunkt.

Der Ruf nach Militär erfolgt häufig dann, wenn ein gewaltsamer Konflikt soweit eskaliert ist, dass Menschenrechte massiv verletzt werden, Opferzahlen steigen und Flüchtlingsströme nicht mehr ignoriert werden können. Doch die Erfahrung zeigt, dass der Einsatz kriegerischer Mittel die Situation meist verschlimmert: Tod, Zerstörung und viele weitere Opfer sind die Folgen. Trotzdem steigen weltweit die Ausgaben für Rüstung und Militär. Militärische Lösungen von Konflikten sind dabei weithin akzeptiert, Misserfolge und die Verschärfung von Konflikten werden in Kauf genommen. Im Gegensatz dazu müssen gewaltfreie und zivile Methoden für die Regelung von Konflikten immer intensiv und überzeugend begründet und gerechtfertigt werden.

Die Ausstellung „Frieden geht anders!“ rückt diese alternativen Methoden in den Mittelpunkt. An mehreren konkreten Konflikten aus unterschiedlichen Weltregionen, z.B. Mosambik, Südafrika und Zypern, wird gezeigt, wie mit unter­­schied­lichen gewaltfreien Methoden Kriege und kriegerische Auseinandersetzungen verhindert oder beendet werden konnten.

Die angewendeten Methoden sind dabei grundsätzlich überall einsetzbar. Und alle zeigen sie: Krieg ist niemals alternativlos, aber immer fantasielos. Es liegt vor allem an den handelnden Personen, also durchaus auch an uns selbst, ob alternative Maßnahmen entwickelt und ergriffen werden.

Die Konflikte werden auf Rollups dargestellt, dazu gibt es vier Mediastationen mit vertiefenden Audiodateien und Videos. Konzipiert und erstellt wurde die Ausstellung vom Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sowie der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck.

 

Ausstellung "Frieden geht anders"

18.1. bis 3.3.2021

Offenes Haus

Rheinstraße 31

 

Öffnungszeiten:

montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr

freitags von 9 bis 13 Uhr

 

Die Ausstellung kann gerne auch mit Gruppen besucht werden.

Terminabsprache mit Winfried Kändler, 06151-1362430, winfried.kaendler@ekhn.de.


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