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Anna Meschonat neue Pfarrerin in Martin-Luther

Anna Meschonat

Anna Meschonat ist neue Pfarrerin in der Martin-Luther-Gemeinde. Die gebürtige Rheinländerin ist schon mittendrin in der Gemeindearbeit, hat schon Konfirmationsgottesdienste mitgestaltet und war mit dem Kirchenvorstand auf Klausur. Besonders beeindruckt ist sie von den vielen engagierten Haupt-und Ehrenamtlichen in ihrer neuen Gemeinde im Martinsviertel.

Menschen im Leben begleiten
Anna Meschonat ist neue Pfarrerin in der Martin-Luther-Gemeinde in Darmstadt


Anna Meschonat ist schon mittendrin in der Gemeindearbeit. Seit 1. Mai ist sie neue Pfarrerin in der Martin-Luther-Gemeinde als Nachfolgerin von Tanja Bergelt. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Frank Briesemeister hat sie in den ersten Wochen bereits Konfirmationsgottesdienste gefeiert. Bei einem gemeinsamen Wochenende konnte sie auch den Kirchenvorstand schon näher kennenlernen. „Ich hatte einen guten Einstieg“, sagt die Dreiunddreißigjährige, „ich bin beeindruckt von den vielen engagierten Haupt-und Ehrenamtlichen und bin von Ihnen sehr freundlich willkommen geheißen worden.“ Die Lockerungen angesichts der Corona-Pandemie seien ihr ebenfalls zugutegekommen, um Gemeindemitgliedern persönlich begegnen zu können. Am Pfingstsonntag ist die Pfarrerin im Gottesdienst in der Martinskirche durch den Stellvertretenden Dekan Sven Sabary in ihren Dienst eingeführt worden.

„Ich schätze Menschen, die sich umeinander sorgen“, sagt die gebürtige Rheinländerin, die von sich sagt, „eine Offenheit für verschiedene Menschen und Arten zu leben in die Wiege gelegt bekommen“ zu haben. Es habe sie gefreut, gleich in ihrer ersten Arbeitswoche mit einer Gemeindegruppe bei einer Parade durch die Stadt für Gleichstellung von Menschen mit Behinderung eintreten zu dürfen, erzählt sie. Die Welt sei eben noch nicht, wie sie sein sollte.

In ihrem Dienst sei es ihr besonders wichtig, Taufen, Trauungen und Beerdigungen gut zu begleiten. „Ich bin gerne an der Seite von Menschen, gebe ihren Geschichten Raum und suche mit ihnen nach den Spuren von Hoffnung und Liebe in ihrem Leben“, sagt die Theologin. Menschen in Not zu helfen sei genauso Aufgabe von Kirche, wie Freude eine Gestalt zu geben. So bereitet sie zurzeit zusammen mit anderen Haupt-und Ehrenamtlichen das Gemeindefest und den Kerbgottesdienst vor. Wichtig findet Anna Meschonat außerdem, „eine Stimme im Viertel zu sein“, eine Stimme für Vielfalt, Toleranz und gelebte Nächstenliebe. Zuständig ist sie in ihrem Dienst für Erwachsenen- und Seniorenarbeit, ihr Kollege für die Kinder- und Jugendarbeit. Gern leitet sie den ehrenamtlichen Besuchsdienst und wird mit Menschen in Seniorenheimen Gottesdienste feiern.

Die Aufteilung der Zielgruppen zwischen ihr und Frank Briesemeister sei aber nicht so starr, so dass sie etwa auch in die Konfirmandenarbeit eingebunden sei. Nach den Ferien wird sie Religionsunterricht erteilen. Sie schätzt an ihrer Arbeit, dass sie Menschen verschiedener Altersgruppen im Leben zur Seite stehen darf. Anna Meschonat lebt mit ihrem Mann Maurice, ebenfalls Pfarrer, gerade in Elternzeit, und der gemeinsamen kleinen Tochter im Pfarrhaus in der Wenckstraße hinter der Martinskirche.

„Darmstadt ist für mich ein Geschenk“, schwärmt die Theologin, die diese „fröhliche und lebendige Stadt“ mit kurzen Wegen im Viertel genießt. „Wir sind gerne Großstädter“, sagt Anna Meschonat, die schon viel herumgekommen ist: Sie studierte evangelische Theologie in Wuppertal, Edinburgh, Marburg, Leipzig und Bochum. Ihr Vikariat führte sie in die Wetterau, ihre ersten Dienstjahre nach Büdingen und schließlich nach Montabaur. Ein Spezialvikariat absolvierte sie in der Krankenhausseelsorge in Frankfurt. Menschen seelsorglich zu begleiten, damit sie möglichst gestärkt durch ihr Leben gehen, sei ihr in allen Tätigkeiten als Pfarrerin wichtig.


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